Tanz-Filme
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Salsa & Amor
Rémi ist Franzose, aber er hat sein Herz und seine Leidenschaft einem mitreißenden Musikstil verschrieben: dem Salsa. Um seinem Traum näher zu kommen, in einer Salsatruppe Klavier spielen zu dürfen, versucht er sich als Tanzlehrer in einem heruntergekommen Club. Um von Latinos und Tanzschülern akzeptiert zu werden, erfindet er mit Hilfe von Sonnenbank und gefärbtem Haar eine komplett neue Identität für sich: er ist Mungo, der Kubaner, der sich in Frankreich durchschlägt, um für die Familie zu Hause Geld zu verdienen.
Es kommt, wie es kommen muss: er verliebt sich in Natalie, eine seiner französischen Tanzschülerinnen, die aber einen Verlobten hat. Und dieser riecht die Gefahr und kämpft um seine Zukünftige. Wie soll Rémi Natalie, die gerade anfängt, sich für ihn zu interessieren, bloß erklären, dass er nicht der ist, der er zu sein scheint?
Gewürzt mit ansteckend fröhlicher Musik und flotten Tanzszenen bringt Salsa & Amor den bewegungsfaulsten Rhythmus-Muffel zumindest dazu, im Takt zu wippen. Wen stört es schon, dass die Story ein wenig seicht dahinplätschert? Wer sich auf die sonnige Stimmung und die Emotionen einlässt, wird nach diesen 104 Minuten Film sicherlich der guten Laune und dem Charm des Salsa verfallen sein. Und vielleicht gleich den nächsten Salsakurs buchen. --Katja Linke
Dirty Dancing
Halt ein Klassiker, den man sich immer wieder gerne anschaut
Patrick Swayze, Jennifer Grey und Cynthia Rhodes waren die Hauptdarsteller in Dirty Dancing, des erfolgreichsten Kinofilms des Jahres 1987. Regisseur Emile Ardolino hatte vier Jahre zuvor einen Oscar für den Dokumentarfilm He Makes Me Feel Like Dancin' erhalten und wollte nun einen Tanzfilm drehen, der eher an ein Filmmusical erinnert - Tanz als Verführung lautete das Briefing für Drehbuchautorin Eleanor Bergstein, die ihre eigenen Jugenderlebnisse in die Handlung einbaute. Der Film spielt im Sommer 1963 in den Catskill Mountains nördlich von New York. Als Choreograf für die Tanzszenen konnte Kenny Ortega gewonnen werden, der schon Gene Kelly trainiert hatte. Die wichtigste Rolle im Film spielt aber die Musik: Jimmy Ienner (Three Dog Night, John Lennon) entschied sich als ausführender Produzent des Musikalbums für eine Mischung aus alten Hits und neu komponierten Liedern.
White Nights - Die Nacht der Entscheidung
Ein richtig toller Film mit Tiefgang und wunderschönen Tanzszenen.
Der Film aus den 80iger Jahren spielt noch zur Zeit des Eisernen Vorhangs und beschreibt nach einem Flugzeugabsturz die unfreiwillige Rückkehr eines gefeierten Baletttänzers (Mikhail Baryshnikov) in die Sovietunion, aus der er einst in den Westen geflohen war um seine Kunst ohne politische Zwänge entfalten zu können. Der Staatsapparat versucht ihn zu einer ideologisch propagierten Rückkehr ins Rampenlicht des Kirov Ballets in St. Petersburg zu zwingen. Dabei helfen soll ein vom Vietnam Krieg verbitterter schwarzer Soldat und Überläufer (Gregory Hines) mit seiner russischen Frau sowie seine frühere Lebensgefährtin, die Primaballerina des Kirov, die er damals ohne Vorwarnung für die Flucht in den Westen verlassen hatte. Der Überläufer hat sich als Stepptanzer in Provinztheatern durchgeschlagen und ist von der Sovietunion inzwischen ebenso enttäuscht worden wie von den USA, die ihn damals als Kanonenfutter in einem sinnlosen Krieg opfern wollten. Diese Begegnungen festigen in dem Ballettänzer die Entscheidung einen erneuten Fluchtversuch zu wagen, und er gewinnt den Stepptänzer und seine ehemalige Partnerin als Verbündete.
Das Ende wird nicht verraten, aber der Film überzeugt durch eine sehr dichte, differenzierte und überzeugend strukturierte Handlung sowie herausragende Tanzszenen, die jedoch nicht als dekorative Einsprengsel auftauchen, sondern mehr als bildliche Dialoge fungieren. Besonders beeindruckend ist hier die Improvisation von Baryshnikov zu der rauen Musik eines regimekritischen russischen Sängers, die für die Freiheit des künstlerischen Ausdrucks steht. (Beschreibung auf amazon von Bettina Fischer)
Save the last dance
Von der Liebe, die schließlich alle Grenzen überwindet, die das Unmögliche möglich macht, erzählen beinahe alle amerikanischen Teenager-Dramen und -Komödien. Doch meistens ist die Liebe in ihnen ein Stoff aus Märchen und Pop-Songs, ein schöner bunter Traum, der uns die triste Wirklichkeit für einen Moment vergessen lässt. Auch in Thomas Carters Save The Last Dance finden sich Zwei, die weiße Primaballerina aus behüteten Verhältnissen und der in einem Ghetto groß gewordene Schwarze, die scheinbar Welten trennen, nur wird das Märchen hier vor einem überaus realen Hintergrund wahr.
Für Sara (Julia Stiles) lief alles so, wie sie sich das immer erträumt hatte, bis ihre Mutter bei einem Autounfall ums Leben kam. Nun lebt sie nicht mehr in einer schicken Vorstadt, sondern bei ihrem Vater in Chicagos South Side, eine weiße Außenseiterin unter Schwarzen und Latinos. Ihren großen Traum von einer Ballettkarriere hat sie verdrängt, schließlich ist ihre Mutter gestorben, als sie auf dem Weg zu Saras Vortanzen war. Aber dann lernt sie Derek (Sean Patrick Thomas) kennen, einen in jeder Hinsicht außergewöhnlichen Schüler, der sie an HipHop heranführt und damit zum Tanzen zurückbringt. Seine Stärke gibt Sara neue Kraft. Nur müssen die beiden viel mehr als nur Saras Enttäuschungen und Schuldgefühle bezwingen ... --Sascha Westphal
Dance!
Tanzen ist seine Leidenschaft: In seinem Studio an der Upper East Side New Yorks bringt der begeisterte Standardtänzer und Tanzlehrer Pierre Dulaine (ANTONIO BANDERAS) den Kindern wohlhabender Leute Tango, Swing und Foxtrott bei und zeigt ihnen, wie sie bei Tanzwettbewerben richtig abräumen können. Doch eines Abends ändert sich Dulaines Leben grundlegend: Er sieht den Teenager Jason Rockwell (ROB BROWN), genannt Rock, auf offener Straße das Auto seiner Schuldirektorin zertrümmern. Dulaine stellt Rock zur Rede und merkt, wie unverstanden und perspektivlos sich der Schüler fühlt.
Anstatt Rock anzuzeigen, entschließt sich Dulaine, Jugendliche aus schwierigen sozialen Verhältnissen wie Rock von der Straße zu holen – mit Hilfe des Tanzens. Nach einiger Überzeugungsarbeit bei der Schuldirektorin darf der engagierte Dulaine als ehrenamtlicher Tanzlehrer an Rocks staatlicher Schule Stunden geben. Seine neuen Schüler sind zunächst gar nicht begeistert: Sie wollen HipHop statt Figurentanz! Allmählich nähern sich die beiden Seiten aber an und lernen voneinander. Die Schüler begreifen, wie sie durch den Tanz nicht nur äußerlich Haltung bewahren. Umgekehrt zeigen die Jugendlichen ihrem Tanzlehrer, welche Energie im HipHop stecken kann. Gemeinsam entwickeln Lehrer und Schüler eine dynamische neue Tanzkombination aus HipHop und Standardtanz: den HipHop-Ballroom. Und damit stellen sie selbst die Profitänzer beim mit 5000 Dollar dotierten Tanzwettbewerb in den Schatten…





